Montag, 17. April 2017

Bunt, bunt, bunt...

Vielleicht erinnert sich ja wer an dieses Projekt aus dem Jahr 2014? 
Es dümpelt als UFO in meinem Korb herum. Ich mag die Patches, aber ich hasse das Fäden vernähen. 
Jemand postete neulich auf FB einen Beitrag zum Regenbogengarn von Opal. Spontan dachte ich an Socken für die Mädels und bestellte mir 4 Knäuel.
Irgendwie nervt mich die Strickerei aber im Moment und ich ribbelte die erste Socke direkt nach dem Anschlagen.
Dann kam mir die Patchworkdecke wieder in den Sinn und ich dachte mir, dass die Patches aus diesem Garn doch bestimmt gut aussehen.
Also schnell mal ein paar gehäkelt. Das Format ist ca. 4x4cm. Kaum vorstellbar, die benötigte Anzahl für eine komplette Decke jemals fertigzustellen.


Der Zündfunke für die Projektidee kam vom Tochterkind: Sie würde gerne schwarzen Stoff für die Rückseite der Decke haben.
Der Plan ist nun, die Patches einzeln auf eine schwarze Fleecedecke zu applizieren. Und zwar nicht schön ordentlich nebeneinander, sondern ein bisschen wild.
Ich glaube, das könnte ganz gut werden.
Wenn die Idee taugt, werden auch die blau/weißen Patches auf diese Art verarbeitet. 
Wir werden sehen!

Frohe Ostern

Weil es so viel Spaß macht, musste ich auch dieses Jahr ein paar Ostereier in Kratztechnik fabrizieren. 
Dies hier sind die Unikate aus den letzten beiden Jahren.





Für ein wenig Abwechslung im Erscheinungsbild sorgt dieses Jahr die Farbe.




Gefärbt habe ich die Eier mit Ashford Pigmenten.
Verwendet habe ich wieder ausgeblasene Hühner- und Gänseeier.
Als nächstes steht der Versuch mit Wachs an.

Sonntag, 8. Januar 2017

Ich glaube ich werde alt...

Anders kann ich mir kaum erklären, dass es mich bei den momentanen Temperaturen nach einer Halsbedeckung verlangt.
Im Alltag besteht meine Garderobe meist aus schwarzen Klamotten. Um ein bisschen Abwechslung ins Erscheinungsbild zu bringen, dürfen Schuhe und Accessoires dann auch mal farbig sein.
Die Wendeloops sind größtenteils aus Jersey genäht, der graue und der grüne aus Baumwolle.
Warm genug, dass mein Hals nicht friert, aber nicht so warm, dass ich in Innenräumen Schweißausbrüche bekomme.




Sonntag, 4. Dezember 2016

Advent, Advent...

... und es brennt nun schon die zweite Kerze. 
Weil ich aber in der dunklen Jahreszeit nicht genug Kerzen brennen haben kann, habe ich mir ein paar Sternenwindlichter gefaltet. 
Die Anleitung ist von hier, anschaulicher ist das Video. Ich habe Teelichter zur Beleuchtung drin, empfehle aber dringend die Verwendung eines Glaseinsatzes. Perfekt passen die 160ml Sturzgläser von Weck rein. Sie schließen genau mit dem Rand der Windlichter ab, so dass keine Gefahr des Abfackelns gegeben ist. Zum Falten habe ich den Tonpapierblock von Folia in A3 verwendet und die Blätter mit Speiseöl eingeölt.





Donnerstag, 29. September 2016

Die sind so cool...

...unsere Eisbären.
Die ersten Kunstwerke meiner neuen Einser sind fertig. 
Haben sie echt toll gemacht!
Hintergrund Wasserfarbe, Rest Tonpapier.



Die Idee habe ich auf Pinterest gefunden.

Sonntag, 11. September 2016

Schulkram

So schnell sind 2 Jahre um. Und schon steht der nächste Durchgang Klasse 1 vor der Tür. Rechenketten sind für den Anfangsunterricht eine prima Sache. Wir haben sie auch mit großen Perlen im Klassenzimmer. 
Für die Kinder fand ich die Rechenmäuschen immer ganz süß, allerdings störte mich, dass sie zu groß für das Federmäppchen sind. Im Ranzen gingen sie gerne mal verloren, oder sie wurden zu Hause rausgenommen und dann vergessen. 
Für den neuen Durchgang habe ich nun diese Version mit Namen gebastelt. Jede Kette hängt an einem kleinen Karabiner, so dass man sie auch mal an den Gürtelschlaufen der Hose festmachen kann. Schauen wir mal, ob sich das bewährt.


Mittwoch, 31. August 2016

Urlaubswebereien

Unterm Jahr komme ich im Moment kaum zum Weben. Besser gesagt, ich bin nicht der Mensch, der sich mal für 10 Minuten an den Webrahmen setzt. Deshalb fährt immer ein Webrahmen mit in den Sommerurlaub. Dieses Jahr habe ich den 60er RHL von Ashford mitgenommen. An Pfingsten hatte ich den rückwärtigen Einsatz für einen Überwurf aus Seide fertiggestellt. Das Material ist Maulbeer- und Tussahseide mit Streifen aus Sariseidengarn.



Diesmal standen nun die beiden Seitenteile an. Der Plan war ursprünglich, auch die Sariseide mit einzuweben. Nach längerer Überlegung habe ich mich dagegen entschieden, weil ich finde, dass die Wirkung dadurch verloren geht. Eine Alternative musste also her. Die Aussicht auf 4m anthrazitfarbene Kette ließ mich zunächst noch ein kleines Projekt dazwischen schieben. Die Wolle/Seidemischung hatte ich mir vor dem Sommerweben in Hohebuch gefärbt. Gewebt habe ich Leinwandbindung mit Fenstern in Brooks Boquet.





Das Zwischendurchprojekt hat seinen Zweck erfüllt, beim Weben kam mir die Idee für die Gestaltung der Seitenteile. Die Kette ist aus Maulbeerseide (900m/100g, gezwirnt), das Schussgarn ist Tussahseide (900m/100g), beides handgefärbt.



Gewebt auf dem RHL mit einem 60er Kamm. Das Muster ist ein Karo über jeweils 10 Kettfäden. Abwechselnd Leinwandbindung und Brooks Bouquet. 
Das Weben zieht sich dadurch ziemlich, aber das Ergebnis entschädigt mich dafür.


Sonntag, 24. Juli 2016

Freud und Leid

Projektwoche und Schulfest sind vorbei. Die Projektwoche lief super, alle Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. Das Schulfest war schön. 
Meine Gruppe hat das Nadelfilzen gezeigt und die Besucher konnten Spinnversuche am Spinnrad machen.
Einen Beigeschmack hatte die Veranstaltung allerdings. In meinem Klassenraum waren die Ergebnisse unserer Projektgruppe ausgestellt. Unter anderem nadelgefilzte Feen. Darunter zwei aufwändig gestaltete Exemplare einer Viertklässlerin. Diese fehlten am Ende des Tages. So was macht mich unglaublich traurig. Ich befürchte, die Feen werden nicht wieder auftauchen, auch wenn ich natürlich versuche dafür zu sorgen.
Als kleinen Trost, der die eigenen Werke sicher nicht ersetzen kann, habe ich diese Fee gestaltet.


Projekte über Projekte...

...diesmal allerdings nicht privater Natur! 
Eine ganze Projektwoche stand uns dieses Jahr ins Haus. 
5 Tage à 4 Stunden wollten gefüllt werden.
Thema war "Kunterbunte Vielfalt". 
Ich liebe solche Themen, die einem in alle Richtungen Platz zur Entfaltung lassen.
Für meine Gruppe habe ich mich für Kunterbunte Textilkunst entschieden.
Weben, Filzen und Spinnen sollten die 3 Großbereiche sein, in denen wir uns kreativ austoben würden. Ergänzt wurden diese durch kleinere Projekte für zwischendurch. Die Kinder der Klassen 1-4 und der Vorbereitungsklasse lernten zunächst jeden Tag eine neue Technik kennen. 


Montags war das Weben an der Reihe. Zum Einstieg fertigten wir kunterbunte Gesichter aus Papptellern an, die anschließend am Rand bewebt wurden. 







 Ebenfalls auf der Basis von Papptellern entstanden diese Sonnenblumen. 
Die Großen halfen den Kleinen beim bewickeln der Teller und den ersten Webrunden.





Tag 2 und 3 standen unter dem Motto Filzen. Es entstanden nadelgefilzte Mäuschen und Schatzkugeln in Nassfilztechnik.
Außerdem wunderschöne Feen. Fotos folgen im Laufe der Woche.

Am Donnerstag fertigten wir aus Filzplatten ein Gemeinschaftswerk (Fotos folgen) und gestalteten Traumfänger.



Der Freitag diente der Fertigstellung angefangener Werke und der Vorbereitung der Ausstellung. 
Nebenher konnten Spinnversuche am Rad und mit der Handspindel gemacht werden. 

Mittwoch, 8. Juni 2016

Milly

Bei Pattydoo habe ich kürzlich das Schnittmuster für diese hübsche Wendetasche entdeckt.
Die Tasche heißt Milly und der Schnitt ist kostenlos.
Es gibt den Schnitt in 2 Größen und mit 2 Trägervarianten. Ich habe mich für die große Tasche mit Stoffträgern entschieden. 
Passend zum Innenstoff habe ich außen den Schnorchel-Totenkopf von Urban Threads aufgestickt.
Die Tasche ist super schnell genäht, einzig das Wenden durch den Träger ist bei festeren Stoffen etwas fummelig.




Sonntag, 27. März 2016

Fensterdeko

Heute habe ich fast meinen gesamten Perlenvorrat verarbeitet.
Jetzt kann ich die nächsten Wochen wieder wild drauflos perlen, es gibt noch ein zweites Fenster zu bestücken.
Die Perlen sind auf Nylonfaden aufgezogen, die Zwischenstücke sind aus Pinienrindenmulch (der gröbste den es gab). Befestigt sind die Ketten an einem Birkenast und von oben jeweils mit einer Perle gesichert.



Samstag, 26. März 2016

Es war nur eine Frage der Zeit...

Seit 3 Wochen bin ich nun im Besitz eines Zweigas-Brenners. Bisher habe ich mit dem Hothead gearbeitet. Das war ok, aber eigentlich hatte ich von Anfang an mit einem Zweigaser geliebäugelt. Zum Geburtstag habe ich nun einen  Bobcat mit Konzi  bekommen. Sehr genial.




 Allerdings lerne ich nun das Perlen wickeln zum zweiten Mal. Inzwischen klappt es schon wieder ganz gut. 
















 Gleich am ersten Wochenende haben wir dann auch noch eine Absauganlage eingebaut.