Donnerstag, 24. Oktober 2013

Vorsicht: Kann Spuren von Weiß enthalten

Für das Färben von Spinnfasern, wie auch Garnen, gibt es unterschiedliche Techniken. Je nach Technik entstehen bestimmte Ergebnisse, sie haben Einfluss darauf, wie die Fasern versponnen aussehen. Industriell gefärbte Kammzüge sind meist bis in den Kern durchgefärbt und weisen selten lebhafte Farbabstufungen auf. Beim Handfärben kann man mit unterschiedlichen Färbetechniken dafür sorgen, dass das Garn, was aus handgefärbten Fasern entsteht, lebendig wirkt und ein breites Spektrum von Farben und Farbschattierungen aufweist.
Ich färbe gerne Kammzüge, die einen Anteil Weiß enthalten, d.h. beim Färben werden bestimmte Bereiche ausgespart. Dies erreicht man zum Beispiel, in dem man den Kammzug gezopft färbt oder einzelne Partien abbindet, wie beim Batiken. 
Die weißen Partien mischen sich beim Verspinnen mit den gefärbten und sorgen, je nach Auszugstechnik für 'Zuckerstangeneffekt' oder feine Farbschattierungen. Ein Kammzug mit hohem Weißanteil kommt versponnen deutlich heller raus, als ein durchgefärbter.







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