Freitag, 7. März 2014

Weben in allen Variationen

Wie jedes Jahr war ich über Fasching zum Weben in Hohebuch. Und wie jedes Jahr sind die Tage wie im Flug vergangen. 
Ich hatte keine Pläne für die Webprojekte gemacht und mir Zeit gelassen anzukommen.
Die erste Kette wurde erst am Samstag aufgezogen und das Weben nahm erstaunlich viel Zeit in Anspruch. Am Ende wurde auch klar, warum: Der Schal misst gute 3m, mein Augenmaß scheint nicht ganz so gut zu sein wie gedacht.
Im Moment bin ich dabei die Fransen zu kordeln, eine Arbeit, die ich nicht wirklich liebe. Deshalb mache ich immer nur ein paar Büschel am Stück. Nach dem Waschen gibt es dann noch ein Foto vom vollendeten Werk. Material: Maulbeerseide handgefärbt in Kette und Schuss. Gewicht 170g. 








Den Montag Abend und den Dienstag Vormittag habe ich mit einem Experiment zugebracht.
Seit 2 Jahren spukt mir die Idee von gewebten Spa Wash Cloths aus Hanfgarn im Kopf herum.
Netti hatte ihren Sample It  Loom von Ashford mit, den sie mir großzügigerweise überließ. In Tilles unerschöpflichem Garnvorrat fand ich grobes Leinengarn und zog damit eine kurze Kette auf. Let the fun begin! Haha, von wegen. Vier Mal habe ich angefangen und wieder zurückgewebt, weil mich das Ergebnis nicht wirklich überzeugt hat. Ich werde einen weiteren Versuch mit feinerem Kamm und anderem Garn starten, ganz aufgeben möchte ich die Idee noch nicht.
Am Dienstag habe ich dann noch eine Kette aus schwarzem BFL mit Seide aufgezogen. Abgewebt wird mit Lacegarn aus Babyalpaka in Anthrazit.
Der Schal wird in Leinwandbindung gewebt, am Anfang und am Ende gibt es jeweils 5 Reihen Danish Medaillons. Die Form der Medaillons nehme ich auf, indem ich olivenförmige Glasperlen auf die Fransen aufziehe. So zumindest ist der Plan.




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